Motor stirbt beim Einlegen der Fahrstufe

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Motor stirbt beim Einlegen der Fahrstufe

Beitragvon Hatti » Samstag 7. Juni 2014, 13:39

Liebe Mit-Variomaten.

ich bin seit einigen Wochen glücklicher Besitzer eines '89er Volvo 340 DL "mit stufenlos".
Der Wagen war in 2008 zum letzten mal beim TÜV und wurde seit 2009 oder 2010 nicht mehr gefahren - hat also etwa Standzeit hinter sich. Motor (B14.4 E) i. O., Variomatik funktioniert, kein Rost - feinfein :-)

Ich konnte das Fahrzeug glücklich auf eigener Achse überführen, nun hat er TÜV/AU - und noch einige Schwächen, die ich gerne beheben möchte.

So trat vor einigen Tagen (habe das Auto seit Erwerb etwa 140 km bewegt) das unschöne Phänomen auf, daß das Getriebe beim Einlegen einer Fahrstufe (P oder D) krachte - der "Gang" ging dann rein, ich konnte losfahren. War der Motor warm (niedrigere Drehzahl) krachte es "nur" minimal. Ungut.

Mein Schluß: Die Kupplung kommt zu früh -> Unterdruck-Aurückung arbeitet nicht.
Da ich hier im Forum von einem ähnlichen Problem gelesen hatte, habe ich
- mir die zuständige Sicherung 8 angeschaut (Kupplungsunterdrucksteuerventil) (rausgenommen, auch Blechkäppchen begutachtet) - in Ordnung
- das Steuerventil gesucht - gefunden am Radkasten vorne links - schau an, Massestöpsel stak nicht auf dem Kontakt.
Der Stecker hing motorseitig über der Tachowelle, die lief anscheinend zuvor zwischen Saft- und Massestrippchen durch...

Aa-ha. Fehler gefunden. Also Massestecker aufgesteckt. Dann:
- Wählhebel auf N
- Motor gestartet
- Wählhebel-Kupplungsknopf gedrückt, Hebel vorsichtig Richtung P geschoben - kein Krachen!
- Wählhebel ganz nach P geschoben - Motor geht umgehend aus. (noch 1, 2 Zündungen - dann tot)
Aua.

Weitere Versuche zeigten, daß der Motor abstirbt, sobald ich den Kupplungsunterdruckausrückknopf nach Einlegen von N oder P loslasse.
Steht der Wählhebel in Stellung N, kann ich das Knöpfchen drücken, soviel ich will, der Motor schnurrt brav vor sich hin.

Meine Idee: Entweder plötzlich böse Falschluft aus der Pneumatik, oder Zündung bekommt keinen Strom, oder - ja was?
Hat jemand eine Idee, wo hier der Haken ist? Was ich prüfen sollte?

Ich habe:
- den Unterdruckschlauch vom Kupplungsventil zur Kupplungs-Unterdruckdose abgezogen und dran gesogen - Daumen drauf - nach einigen Sekunden war immer noch Unterdruck da.
- gleiches Verfahren am Vierwegeventil für innere/äußere Unterdruckkammer der primären CVT, gleiches Ergebnis,
Schlauch in Fahrtrichtung links (Schongang, äußere Kammer = hochschalten?) hat Unterdruck vllt. etwas schlechter gehalten .
- Unterdruckschläuche am/vom Vergaser/Luftfiltergehäuse sichtgeprüft, scheint alle i. O. zu sein
- Stromstöpsel am Vierwegeventil (EMV) angeschaut - atmosphärendruckseitig lag Grün (+12 V) am vorderen Kontakt, unterdruckseitig lag Gelbgrün (+12 V) am hinteren - laut Schaltplan sollten beide Plus-Kontakte auf der gleichen Seite liegen? (Oder ist die Polung unterdruck/Innenkammerseitig wurscht?)

Meine Notlösung wäre, den Kupplungsunterdruck wieder zu deaktivieren und nur mit warmgelaufenem Motor und mildem Getriebekrachen loszufahren, das möchte ich aber irgendwie nicht :-(

Ratlos grüßt
Hartmut
Hatti
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Re: Motor stirbt beim Einlegen der Fahrstufe

Beitragvon volvomania » Samstag 7. Juni 2014, 16:22

Dann würde ich noch mit Saug-Blas-Versuchen probieren
ob das Kupplungssteuerunterdruckventil zur Motorseite hin
richtig schaltet...
Du hast es ja nur in Richtung des Ausrückdose untersucht...

Grüße Magnus
volvomania
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Re: Motor stirbt beim Einlegen der Fahrstufe

Beitragvon Hatti » Samstag 7. Juni 2014, 21:09

Hallo Magnus,

besten Dank für Deine Antwort.
Stimmt, ich habe nur am Dosenschlauch genuckelt.

Ich probiere es morgen mal motorseitig.

Schöne Grüße,
Hartmut
Hatti
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Was es nicht alles gibt... (Vorsicht: länglicher Beitrag!)

Beitragvon Hatti » Montag 11. Januar 2016, 01:19

Hallo zusammen,

das war mal ein fortschrittsbringendes Jahr (2015)...

Ich bin endlich dazu gekommen, mich um mein Auto zu kümmern. Juchuu.

1. Absterben des Motors beim Loslassen des Kupplungsknopfes auf dem Gangwahlhebel nach Einlegen von D oder R:
Es ist definitiv ein Elektrikproblem. Denn: Nach Abziehen und Verstopfen der Unterdruckleitung (Gummistopfen aus dem Laborbedarf) zum Kupplungsservoventil tritt der gleiche böse Effekt auf.

Abhilfe: Installation eines Fußschalters (für Schreib-/Nähmaschinen...) und Schaltung des Kupplungsservos über dieses (= Wahlhebelschalter außer Funktion gesetzt). Damit funktioniert alles wie es soll, allerdings muß ich jetzt bei schnellem Leerlauf vorm Schalten die Kupplung treten ...

Nun ist dies nur ein Workaround, es gilt noch, alle Kabelage ab Gangwahlhebel nachzuverfolgen, ich schätze, irgendwo ist mal ein Steckerchen falsch gestöpselt worden ... vielleicht beim Einbau eines modernen Autoradios (Lautsprechertrippen auf Kardantunnel verlegt, dabei z. B. Skalenbeleuchtungslämpchenhalterung am Gangwahlhebelsockel ausgebrochen), man wird sehen.
(Wenn jemand weiß, durch welche Verstöpselung man diesen seltsamen Fehler hinbekommt: bitte melden!)

2. Richtig laut kann man fahren (und mit ca. 14 Litern Sprit auf 100 km), wenn der Kickdownschalter (ein Öffner) hängt.
Der hatte bei gelegentlicher Nutzung (Ampel!) eigentlich funktioniert, dann aber nicht mehr - d. h. schon, aber er wollte nicht mehr schließen, so daß auch bei Tempo 80 noch der Berggang drin war - das heult! Interessanterweise scheint das Tachorelais (?) irgendwo bei gehörten 5.000 rpm abzuregeln, immerhin trat ein gelinder Raufschalteffekt ein.
Schön ist das nicht.

Schön hingegen ist, daß man die Schalterfunktion "trocken" testen kann - und sollte. Ohmmeter an Schalter-Klemme + Masse anschließen, Gaspedal betätigen - wenn es ganz unten ist, sollte kein Durchgang mehr angezeigt werden; wenn es wieder angehoben wird, aber schon. Das hier was faul war, habe ich erst nach mehrmaligem Hin- und Herschalten festgestellt - mal funktionierte der Schalter, mal nicht. Gemein.

Abhilfe: Weil der Kickdownschalter im Nicht-Kickdownbetrieb auf Masse schaltet, konnte ich ihn mit einem Strippchen überbrücken (Steckkontakt am Schalter im Fußraum auf Massepunkt). Kickdown geht jetzt bis auf weiteres (sprich: Erneuerung des Schalters) nicht mehr, an der Ampel hilft aber der Berggang-Schalter :-)

3. Spritverbrauch:
Der Motor lief viel zu fett - Choke brauchte ich nicht, der Wagen sprang auch ohne an. Das Abgas roch entsprechend, der Verbrauch lag bei über 11 Litern - pfui. Außerdem stieg die LL-Drehzahl deutlich an, sobald man die Pneumatik in Anspruch nahm - die zeitweilige Luftzufuhr aus diversen Unterdruckdosen hat das Gemisch offensichtlich deutlich optimiert.

Der Vergaser (Weber 32DIR 109) ließ sich aber nicht besser einstellen, die Gemischregulierschraube war maximal eingedreht - so schien es jedenfalls.
Also Verdacht auf bspw. undichtes Schimmerventil o. ä., heißt: Vergaser rausrupfen, zerlegen, wo möglich reparieren, einbauen, einstellen, freuen.

Nun.
Schwimmernadelventil war in Ordnung (Pustetest bei umgedrehtem Vergaserdeckel, ca. 45° schräg gehalten), Schimmer war dicht (Wasserbadtest), Düsen i. O. und durchgängig. Mist.
Schauen wir uns mal die Gemischschraube an. Rausgedreht - oha. Der Konus am Ende war verbogen, auf der Schulter in der Schraubenbohrung war eine Druckmarke zu sehen. Logik und Nachmessen ergaben, daß die von der Regulierschraubenspitze kommen mußte - die Schraube lief schief in einem verwürgten Gewinde, der Konus am Ende nicht Richtung Austrittsbohrung, sondern ca. 2 mm seitlich und kam auf besagter Schulter zum Stehen. Folge: Vergaser zieht über Leerlaufkanal jede Menge Sprit. Aua.

Abhilfe: Feingewindebohrer M5 x 0.5 besorgt, mit Zittern und Zagen und genauer Peilung das Gewinde nach-/freigeschnitten.
Regulierschraubenkonus mit messingbelegter Installateurszange gerichtet, Regulierschraube vorsichtig angesetzt, gepeilt, geschwitzt, gedreht, gepeilt, gedreht - uff. Richtung getroffen, Schraube geht wieder ganz rein, Einstellbarkeit ist wiederhergestellt.
Beim Zusammenbau habe ich die Zinktülle, durch die die Schraube läuft, vergaserseitig durch ein Unterlegscheibchen ersetzt (für die Federspannung) - nur mit Schraubenzieher und bei früh einsetzendem Gegendruck der Feder fehlte mir das nötige Gefühl, um die richtigen Gewindegänge zu treffen und die Schraube gerade 'reinzudrehen.
Macht aber nix, nach Remontage des Vergasers ließ er sich tatsächlich ordentlich einstellen (nach Gehör, LL-Drehzahl angenehm niedrig).

Ergebnis:
Gemessener Verbrauch nach ca. 600 km (90 % Autobahn, Rest Stadtverkehr): ca. 8,5 Liter/100 km. Fein.
Keine Drehzahländerung (bis auf winzigen Verschlucker) beim Betätigen einer Unterdruckfunktion (Bremse, Kupplung, Berggang) :-)
(Update: 270 km Stadtverkehr: 8,9 l/100 km, 308 km Autobahn (volle): 7,1 l/100km; Schnitt über 1339 km: 7,88 l/100 km)

Tip: Gemischregulierschraube nach Demontage nur mit größter Vorsicht und genauer Peilung wieder einsetzen/-drehen, Messing ist härter als Zink und das Gewinde rasch verwürgt. Deshalb möglichst NICHT beim eingebauten Vergaser machen! Wahlweise Zinkgußhülle weglassen, dann hat man mehr Gefühl beim Einschrauben; prüfen, ob Schraube (Feder) auch bei großzügiger Öffnung (3-5 Umdrehungen = 1,5-2,5 mm Längsweg) noch Spannung hat, ggf. Unterlegscheibchen vergaserseitig unterlegen. Am besten aber läßt man sie einfach drin, prüft ggf. ob sie sich gewaltfrei ganz reindrehen läßt (dann guckt sie ein winziges Bißchen aus der Leerlaufbohrung unter der Drosselklappe 1. Stufe raus).

Was noch geschah:
Ein Stehbolzengewinde im Vergaserdeckel (das gashebelseitige) war ausgerissen - Helicoil ist Dein Freund.
Ein zweites riß bei Montage des Luftfiltergehäuses aus - beim Draufschrauben der Mutter, nicht beim Festziehen! - wird repariert.
Ein Gewinde zum Festmachen des Vergaserdeckels (am Steg zwischen Schwimmerkammer und Venturis) war ausgerissen - repariert.
Das Gewinde der Drosselklappeneinstellschraube (Leerlaufdrehzahl!) ist nicht mehr vorhanden, statt dessen im deutlich ausgelutschten, gewindefreien Borhloch zu Zentrierzwecken eine Alutülle mit passendem Innendurchmesser, die Anschlagschraube ist eine Torx (original: Schlitz) + mit zwei Muttern (eine vor, eine hinter dem Träger) in Längs- = Anschlagposition gehalten, wobei die Feder nahezu ganz zusammengedrückt wurde. Einstellbarkeit: mangelhaft.
Da die Schraube durch Federdruck in Einstellposition gehalten wird, konnte ich die äußere (Konter-?) Mutter entfernen und habe die einstellwirksame Mutter durch eine Hutschienenmutter (quadratischer "Footprint") ersetzt - die dreht sich beim Rein-/Rausschrauben nur ein bißchen mit und stößt dann am Schraubenträger an, so daß man die Anschlagschraube nun ganz normal verstellen kann.
Die Dichtung zwischen Deckel und Luftfiltergehäuse fehlte ganz - neue gebastelt, aus 2 mm starker Gummimatte (Quelle kann genannt werden) - wunderbar!
Vergaserfuß, Vorheizflansch: Verzogen, Fuß hatte ca. 0,25 mm Beule - Befestigungsmuttern zu stark angezogen oder Quellung der Dichtungen oder beides - ca. 500 Züge auf ebenem Brettchen mit 400er Schleifpapier (gut mit Wasser naßgemacht), und die Abweichung von der Ebene lag unter 0,05 mm. (Papierdichtungen quellen AFAIK zwischen 6 und 9 Dicken-Prozent, macht bei einem halben mm Stärke rund 0,04 mm.)
Pull-down-Membran: Saugtest am abgebauten Teil zeigt Undichtigkeit = Falschluft für den Vergaser. Die war aber auch nach Einbau einer neuen Membran nicht weg - Deckel einmal übers Schleifpapierbrettchen gezogen, und siehe da: blank wurden die äußeren Enden um die Schraubenbohrungen, nicht jedoch die Dichtleiste rund um die Membrankammer. Also war auch das Deckelchen krummgezogen und wollte planiert sein (gerade so weit abschleifen, daß Dichtleiste rundum glänzt).

Was mich das lernte:
- Vergaser werden aus Zinkdruckguß gefertigt. Das Material ist weich, deshalb sollte der schwere Klotz wie ein rohes Ei behandelt werden,
Zinkgußgewinde und Stahlschrauben passen nicht zusammen - Schrauben immer mit großer Vorsicht anziehen, ggf. lieber nach Motorlauf/Einstellen nochmal vorsichtig nachziehen. Dies auch, um ein Verziehen der Dichtflächen zu vermeiden.
- Wenn man reparaturhalber oder vorbeugend Gewinde im Vergasergehäuse repariert, gleich Helicoil et al. mit eingebauter Schraubensicherung verwenden - war mir zu spät eingefallen.
- Man sollte an allen Bohrungen/Durchgängen nuckeln (1 Stücken Silikonschlauch hift), um auf a) gewollten und b) ungewollten Durchgang (= Falschluft) zu prüfen
- Wenn man einen Vergaser ausbaut/zerlegt, immer die Planheit aller Dichtflächen prüfen (Haarlineal, hilfsweise Schaft einer Schieblehre, plus Fühlerlehre), Dichtflächen rund um die Ansaugbohrungen sollten gut schließen (Fühlerlehre, gegen helles Licht halten).
Wichtige Dichtflächen wg. Falschluft:
Vergaserfuß/Beheizung
Beheizung/Ansaugkrümmerflansch (letzterer meiner Erfahrung nach robust + unproblematisch)
Pull-Down-Reglergehäuse und -deckel
Teillastanreicherung (vorne am Vergaser) vergaserseitig/Deckel


So viel zu meinen bisherigen Basteleien, jetzt will ich noch ein Klackern ab-, heißt Ventile einstellen und mindestens ein Domlager austauschen (lassen).
Weiß übrigens jemand, warum laut bspw. Haynes-Buch die Ventile in bestimmter Reihenfolge eingestellt werden sollen (Ventil x auf Vollöffnung, dann Ventil y einstellen, usf.)? Reicht es nicht, ein Ventil nach dem anderen auf volle Schließpositon zu bringen und dann einzustellen?
Und: Weiß jemand, ob/wo man eine neue Zierleiste (schwarz) für die Frontscheibe bekommt? Bzw. was passiert (Stabilität?), wenn man sie einfach rausrupft?

Fragen über Fragen :-)

Schöne Grüße,
Hatti
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Re: Motor stirbt beim Einlegen der Fahrstufe

Beitragvon volvomania » Montag 11. Januar 2016, 17:11

Hallo Hatti,

da bist ja schön fleißig gewesen,
und alles gründlich beschrieben...
so kommt hier ja richtig Leben ins Forum...

Die empfohlene Reihenfolge zum Ventile einstellen verstehe ich auch nicht,
ich bin eigentlich der Meinung, wenn ein Kolben auf Zündungs-OT ist,
dann kann ich auch gefahrlos die zugehörigen Ventile einstellen...
da aber die Markierung auf dem Schwungrad schlecht zu sehen ist,
und zudem auch nur für 2 Zylinder gültig,
ist es wohl "einfacher" nach "Überschneidung" einzustellen...

ich habe mir Markierungen für die OTs und Frühzündung 10 , 20 & 30°
auf die Riemenscheibe gemacht, so wie ich das von richtigen Autos kenne...

die Kupplungsgeschichte kann ich mir elektrisch nicht erklären...
warum der Motor absterben sollte, wenn das Nähmaschinenpedal funzt,
muss es auch der Wählhebel tun...

Grüsse Magnus
volvomania
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Re: Motor stirbt beim Einlegen der Fahrstufe

Beitragvon vandoorne » Montag 11. Januar 2016, 17:59

Moin Hartmut,

mein lieber Mann - Du musst deinen 3er ja lieben :mrgreen:

Das mit dem absterbenden Motor ist mir unklar ... so wie Dir offensichtlich auch ... es ist also so das Du den Hebel von N auf R schiebst ( für nach D braucht man den Knopf ja glaube ich nicht drücken - oder wie ist das beim 3er ? ) während du den Knopp drückst, bei eingelegter Fahrstufe und loslassen des Knöpfchens stirbt er dann ab ?? Und das liegt nicht am Unterdruck ?? Und das Nähmaschinengaspedal ( sehr geile Idee ! ) verhindert diesen Effekt ?? Und dann lässt er sich ganz normal wieder starten ? Bau doch mal eine Funkenstrecke in die Zündleitung von der Zündspule aus zum Verteiler und guck mal ( bzw. lass gucken ) ob die Zündung abstirbt. Hat der Vergaser eine elektrisches Leerlaufabschaltventil ?

Aber schön zu lesen das nicht nur ich mich mit solcherlei Kram bei meinen Autos herrumschlagen muss :roll:

Viel Glück
Benny
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Re: Motor stirbt beim Einlegen der Fahrstufe

Beitragvon volvomania » Montag 11. Januar 2016, 18:42

Moinsen H und B,

stark erschwerend bei den Überlegungen
ist ja der folgende Satz von Hatti;
"Absterben des Motors beim Loslassen des Kupplungsknopfes
auf dem Gangwahlhebel nach Einlegen von D oder R "

beim lolassen wird ja ein Kontakt geöffnet,
was soll da ein Absterben verursachen...

und die Kabelei am Wählhebel ist ja
nur für Anlasser-Sperre und Rückfahrlampen
plus dem Massekontakt für die Kupplung...

Anlasser funktioniert ?!
Rückfahrleuchten auch ?!?
und ein angescheuertes Kabel würde
wohl die entdprechende Sicherung einschmelzen ?!

ich würde mal die Kabel am Kupplungsventil durchmessen,
einmal muss es Klemme 15 / Zündungsplus sein
und das andere geht an Masse, wenn man den Wählhebel berührt...

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Re: Motor stirbt beim Einlegen der Fahrstufe

Beitragvon vandoorne » Dienstag 12. Januar 2016, 19:52

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salut
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Re: Motor stirbt beim Einlegen der Fahrstufe

Beitragvon volvomania » Dienstag 12. Januar 2016, 21:15

Superbilder..,
und warum stirbt der Motor ab ?!?
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Re: Motor stirbt beim Einlegen der Fahrstufe

Beitragvon Ralf850Gle » Donnerstag 14. Januar 2016, 10:26

Moin,

das Phänomen ist seltsam... und gerade bei solchen Problemen, sollte man
mal die Massekontakte prüfen. Der Strom sucht sich seltsame Wege, wenn
die Massekontakte schlecht sind...

Gruß
Ralf
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